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Wenn Katzen älter werden

Auch unsere geliebten Stubentiger kommen irgendwann mal in die Jahre und und genau wie für uns Menschen ändern sich auch für Katzen die Anforderungen und Ansprüche für das Wohlbefinden.  

Katzen lassen sich die körperlichen Gebrechen unter Umständen sehr lange Zeit nicht ansehen. Das ist der Evolution geschuldet, gelten doch in der Wildnis schwache und gebrechliche Tiere als potentielle Beute.     Doch dann kann der Alterungsprozess plötzlich sehr schnell eintreten. Lange vor den körperlichen Auffälligkeiten erkennen wir am Verhalten, dass die Katze kein Jungspund mehr ist. Wir erkennen das Älterwerden unserer Lieblinge meist schon an Kleinigkeiten, z. B.  wenn sonst übliche Gewohnheiten und Rituale plötzlich nicht mehr stattfinden. Auf den täglichen Rundgang wird vielleicht verzichtet, grosse Sprünge sind eine Seltenheit, die Katze reagiert wider Erwarten sehr launisch oder wenn die Leichtigkeit, mit der sich sonst bewegt wird, einfach nicht mehr vorhanden zu sein scheint. Abwechselndes Futter wird oftmals nur widerwillig oder gar nicht akzeptiert.

Ab dem 9. Lebensjahr der Katze sollte man dies als Tierhalter berücksichtigen und besondere Aufmerksamkeit walten lassen. Jetzt sind noch mehr Zuwendung und Geduld gefragt.  Die Katze legt dann viel mehr Wert auf einen Rückzugsort, an dem sie wirklich ihre Ruhe hat.

Später dann geht auch die katzentypische Geschmeidigkeit etwas verloren, Sprünge fallen schwerer und mit der eingeschränkten Beweglichkeit wird auch die tägliche Fellpflege für einige Tiere anstrengender. Gerade Langhaarkatzen benötigen jetzt unsere Hilfe.

Im Alter werden Katzen sehr anhänglich und schmusebedürftig. Sie geniessen es, ausgiebig gestreichelt und gebürstet zu werden, und schätzen es, wenn man sich viel Zeit für sie nimmt und mit ihnen spricht. Auch diese Zeit ist sehr schön und gehört zu einem erfüllten Katzenleben.